Forschungsbereiche

Unsere Studien eichen von der In-vitro-Grundlagenforschung über klinische Studien mit Patienten bis hin zu In-vivo-Studien mit Tiermodellen.

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Wir verfügen über verschiedene Modelle zur Untersuchung der zellulären Interaktion in verschiedenen Arten von Biomaterialien und Behandlungen. Auf diese Weise konnten wir die Methodik zur Untersuchung der Zellmigration, -proliferation und -differenzierung, der Angiogenese sowie der Biosynthese der extrazellulären Matrix sowie der autokrinen und parakrinen Sekretion von Wachstumsfaktoren entwickeln.

 

Des Weiteren haben wir Modelle entwickelt, die es uns erlauben, die Rolle zu untersuchen, die die Zusammensetzung des wachstumsfaktorenreichen Plasmas bei der Modulation des Entzündungsstadiums und der bakteriziden Eigenschaften spielt. Darüber hinaus ist wachstumsfaktorenreiches Plasma eine interessante Alternative zu xenogenen Produkten für die Ex-vivo-Expansion von Stammzellen in der Zelltherapie und im Tissue Engineering. Zusätzlich werden zahlreiche Studien mit dem Ziel durchgeführt, die Ergebnisse dieser personalisierten Therapie zu optimieren; darunter fällt auch die Bewertung möglicher Interferenzen durch die Einnahme häufig verwendeter Medikamente.

 

Forschungsbereich Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

 

Bei BTI stehen der Patient und dessen Wohlbefinden stets im Mittelpunkt der Forschung. Daher verfolgt unser Ansatz eine eindeutig biologische Komponente, die sich aus einer tiefen Kenntnis der Geweberegenerationsprozesse ergibt und darauf abzielt, die Behandlung an die klinische Situation des Patienten anzupassen und zu optimieren.

Geweberegeneration
 

In diesem Forschungsbereich führen wir verschiedene Untersuchungen zur Entwicklung und Bewertung chirurgischer Techniken und/oder autologer Behandlungen bei der Geweberegeneration durch. Die Behandlung der Extraktionsalveole eignet sich als Modell zur Beurteilung des Potenzials verschiedener klinischer Alternativen (sowohl Materialien als auch Protokolle), die Knochenregeneration und die Heilung von Weichgewebe zu beschleunigen und die Beschwerden der Patienten zu minimieren.
 

Zudem untersuchen wir sowohl die Prävention als auch die Behandlung von Komplikationen im Zusammenhang mit der Extraktion, wie z. B. die Alveolitis sicca oder die medikamenteninduzierte Osteonekrose des Kiefers (MRONJ). Ebenso ermöglicht uns der Einsatz autologer Wachstumsfaktoren, verschiedene Forschungsbereiche auf dem Gebiet der parodontalen Regeneration, der periapikalen Chirurgie, der regenerativen Endodontie, der präimplantologischen Eingriffe zur Knochenaugmentation und der fortgeschrittenen Knochenregenerationstherapie voranzubringen. Darüber hinaus eröffnet die Verwendung von autologen, aus Blut gewonnenen Proteinen bei der Behandlung des oralen erosiven Lichen planus und anderer ulzerativer Erkrankungen neue Horizonte in der klinischen und translationalen Forschung.

Erkrankungen des Kiefergelenks gehen häufig mit chronischen Schmerzen einher und behindern Aktivitäten des täglichen Lebens, was die Lebensqualität der Patienten einschränkt. In diesem Zusammenhang führen wir verschiedene Forschungen durch, um neue Behandlungen mittels intraartikulärer Injektion von PRGF zu entwickeln.

Implantes Interna®
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Implantologie

 

Als internationale Vorreiter auf dem Gebiet der Implantologie bewerten wir kontinuierlich die Vorhersagbarkeit des BTI-Implantatsystems. Wir konzentrieren uns besonders auf die Entwicklung vorhersagbarer, minimal-invasiver Protokolle und setzen dabei einen klaren biologischen Schwerpunkt. Die Untersuchung der Risikofaktoren für das Fehlschlagen von Implantatbehandlungen liefert uns somit wertvollen Input für die Untersuchung der Biomechanik und der Oberfläche von Zahnimplantaten. So ist es uns möglich, das Design der BTI-Implantate auf Makro- und Mikroebene zu optimieren.

Prothetische Rehabilitation

 

Unsere Forschung wird unter Anwendung des „Bio-Block“-Konzepts durchgeführt, das Biomechanik, Biologie und klinische Elemente vereint. Daher fördern und beteiligen wir uns an Forschungsbereichen, die es uns ermöglichen, das prothetische Design zu optimieren. Auch die Digitalisierung der oralen Implantologie ist eine sehr vielversprechende Entwicklung, um die klinische Arbeit zu erleichtern, ihre Ergebnisse zu verbessern und sich auf neue epidemiologische Herausforderungen vorzubereiten.

Forschungsbereich Augenheilkunde

 

Es gibt viele Augenerkrankungen, die nur begrenzte Reparaturmöglichkeiten des betroffenen Gewebes aufweisen und sich als ungelöste Pathologien oder als postoperative Komplikationen darstellen. Bei BTI arbeiten wir im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte an der Lösung dieser Probleme. So hat unser Forschungsteam in den letzten zehn Jahren an der Entwicklung autologer Augentropfen für die Augenoberfläche gearbeitet. Diese zeichnen sich durch ein standardisiertes, vorhersagbares, personalisiertes und stabiles Protokoll für bis zu 1 Jahr aus.

Der Forschungsbereich besteht aus drei Bereichen: Erkrankungen der Augenoberfläche, Augenchirurgie und Pathologien des Augenhintergrunds.

Das Spektrum der Pathologien, die die Augenoberfläche betreffen können, ist sehr vielfältig und kann von leicht bis sehr schwerwiegend reichen. Hierzu gehören: Syndrom des trockenen Auges (KCS), persistierende Epitheldefekte (PEDs), Erkrankungen der Augenoberfläche und Bindehautentzündung, bei denen wir verschiedene Studien durchführen. Darüber hinaus untersuchen wir die Verwendung der Fibrinmembran als dreidimensionales Netz für die Behandlung chirurgischer Wunden und als unterstützende Therapie nach Glaukomoperationen, persistierenden Hornhautulzera, Hornhautperforation, Keratoplastik, oberflächlicher Keratektomie und Pterygiumentfernung. Abschließend sei darauf hingewiesen, dass es heute viele Pathologien des Augenhintergrunds ohne Behandlungsmöglichkeiten gibt und wir autologe Alternativen erforschen, die aus dem Eigenblut des Patienten gewonnen werden.

Implantes Interna®
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Forschungsbereich Dermatologie

 

In den vergangenen Jahrzehnten hat der progressive Anstieg des Durchschnittsalters der Bevölkerung die Prävalenz chronischer und degenerativer Hauterkrankungen erhöht. Das Gebiet der regenerativen Dermatologie hat sich zu einer Schlüsseldisziplin bei der Entwicklung innovativer biomedizinischer Technologien entwickelt. Die Entwicklung autologer Therapien auf der Basis von Eigenblutprodukten des Patienten hat einen großen Durchbruch auf dem Gebiet der Hautregeneration erzielt, was weitgehend auf ihr therapeutisches Potenzial und ihr Biosicherheitsprofil zurückzuführen ist.
 

Chronische Ulcerationen und Hautwunden
 

Schwer heilende Wunden sind oft mit zugrunde liegenden systemischen Pathologien verbunden und können zur Chronifizierung des Ulkus führen. Diese Läsionen gehen mit einem Ungleichgewicht von Zell- und Proteinkomponenten einher, das eine schlechte Regulierung des Wundverschlusses zur Folge hat. Die Therapie mit autologen Proteinen ist ein Forschungsgebiet, das darauf abzielt, die Bildung von gesundem Granulationsgewebe zu beschleunigen. Die daraus resultierende erhöhte Epithelisierungsrate verkürzt die Dauer des Krankenhausaufenthalts und reduziert die mit der Behandlung verbundenen Kosten.
 

Hautverjüngung

 

Die Alterung und die fortschreitende Schädigung der Haut ist ein multifaktorieller Prozess, der auf intrinsischen (Alter, Ernährungsgewohnheiten) sowie extrinsischen Ursachen (Einwirkung von ultraviolettem Licht, Umweltverschmutzung, Giftstoffe) beruht. Sie ist durch eine allmähliche Abnahme der funktionellen Kapazität des Gewebes gekennzeichnet, was physiologische Veränderungen verursacht, die sowohl die zellulären als auch die strukturellen Komponenten der Haut betreffen. In diesem Forschungsbereich arbeiten wir sowohl mit In-vitro- als auch mit Ex-vivo-Modellen. Hier ist das Ziel, autologe Proteine so einzusetzen, dass sie der Hautalterung entgegenwirken, indem sie die Synthese von Schlüsselkomponenten der extrazellulären Matrix fördern, wie z. B. Kollagen oder Hyaluronsäure. Auch die Zellaktivität und Lebensfähigkeit werden dadurch signifikant erhöht, was zu einer verbesserten Hydratation und Qualität des umgebenden Gewebes führt.
 

Trichologie und Haar-Regeneration
 

Selbstwertgefühl und Image spielen eine Schlüsselrolle für unsere soziale Wahrnehmung, unsere Interaktion mit anderen Menschen und unsere psychosoziale Funktionsfähigkeit. Allmählicher Haarausfall kann zu ernsthaftem emotionalem Stress führen und die Lebensqualität der Patienten erheblich einschränken. Obschon bestimmte molekulare Mechanismen, die an der Haardegeneration beteiligt sind, bekannt sind, sind die spezifischen pathophysiologischen Ursachen der Alopezie weiterhin unklar. Daher streben wir in diesem Forschungsbereich an, durch den Einsatz autologer Proteine nicht nur die Bulbusaktivität zu reaktivieren, sondern auch die Qualität des umgebenden Hautgewebes zu verbessern, das den Haarfollikel ernährt und ihn biomechanisch stützt.
 

Implantes Interna®
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Forschungsbereich Traumatologie und Sportmedizin

 

Unsere Forschungsgruppe war ein weltweiter Vorreiter bei der Anwendung von auf autologem Blut basierenden Therapien im Bereich der Traumatologie und Sportmedizin. Aktuell arbeiten wir an verschiedenen Forschungsprojekten, die darauf ausgerichtet sind, die Auswirkungen von Verletzungen und Pathologien des Bewegungsapparates auf die körperliche Aktivität zu minimieren. Dabei wird ein doppeltes Ziel verfolgt: die funktionelle Erholung zu beschleunigen und den Leidensdruck und die Frustration des Patienten zu verringern.
 

Gelenkpathologie: Arthrose und andere Chondropathien
 

Bei der Forschung von Gelenkpathologien verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz, d. h. wir betrachten das gesamte Gelenk als eine Einheit. Unser Ziel ist es, Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren und die Mobilität der Patienten zu verbessern.
 

Bei Knorpelverletzungen zielt unsere Forschung darauf ab, die Knorpelreparatur zu optimieren und die postoperativen Entzündungsanzeichen zu verringern, die bei chirurgischen Eingriffen zur Behandlung von Osteochondrosis dissecans, bei Knorpelverletzungen mit nicht lebensfähigen Fragmenten, bei ausgedehnten Knorpelverletzungen und bei der Behandlung der avaskulären Hüftkopfnekrose entstehen können.
 

Sehnen- und Bandpathologie
 

In diesem Forschungszweig werden autologe Therapien erforscht, die ambulant anwendbar sind, die Genesungszeit bei dieser Art von Verletzungen verkürzen und eine Alternative zur rekonstruktiven Chirurgie darstellen können. Einige Beispiele sind chronische Tendinopathien, akute Sehnenrupturen, chronische Sehnenrupturen bei Patienten mit geringer funktioneller Beanspruchung und Bänderrisse, wie z. B. des vorderen Kreuzbandes.
 

Muskelverletzungen

 

Muskelverletzungen machen 35-45 % der Sportverletzungen aus. Für einen Sportler bedeuten diese Verletzungen einen erheblichen Trainings- und Wettkampfverlust. Gegenwärtig gibt es keine Medikamente, die die Erholung der Muskelfunktion nach einer Verletzung beschleunigen. Daher befasst sich dieser Forschungsbereich mit der autologen Behandlung mit Wachstumsfaktoren, um nicht nur Genesungszeit bei dieser Art von Verletzungen zu verkürzen, sondern auch die Häufigkeit von Rezidiven zu senken.
 

Knochenfrakturen
 

Bei einer Knochenfraktur findet eine Verbindung dann nicht statt, wenn der normale biologische Prozess der Knochenheilung versagt. Diese Forschungsrichtung verfolgt das Ziel, therapeutische Strategien mit einer doppelten Wirkung zu entwickeln: eine präventive Wirkung, um die Inzidenz dieser Komplikation zu minimieren, und eine therapeutische Wirkung, die möglichen Störungen im Knochenregenerationsprozess entgegensteuert.
 

Rückenmarksverletzungen
 

Dieser Forschungsbereich untersucht die Kombination von minimal-invasiven Techniken und autologen Wachstumsfaktoren bei Bandscheibenvorfällen, Protrusionen, bei degenerativen Bandscheibenläsionen oder zur Behandlung von Arthrose der Hals- und Lendenwirbelsäule.

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